Echo HIKF · März 2026
Kaptive, die Freiburger Software für massgeschneiderte interaktive Digital Signage
Bildschirme mit interaktiven Terminals zu bespielen, ist oft aufwendig. Mit Kaptive bietet das Freiburger Start-up state systems eine Lösung, mit der sich statische, dynamische oder interaktive Inhalte aller Art auf Bildschirmen, Projektoren und LED-Wänden ausspielen lassen.
Das Projekt entstand aus einem Auftrag für das Museum Kaeserberg. Die zahlreichen interaktiven Terminals vor Ort zu bespielen, erwies sich als komplex: Jede Installation erforderte eine eigene Entwicklung, da die Digital-Signage-Lösungen auf dem Markt keine zuverlässigen Funktionen für diese Art von Inhalten boten.
Kaptive beruht auf einem intuitiven Web-Editor, mit dem sich Inhalte über eine kleine dedizierte Box auf einem oder mehreren Bildschirmen erstellen und ausspielen lassen. Mit dem Editor können auch Anwendungen für iPad und mobile Geräte entwickelt werden. Fernverwaltung, schnelle Updates und zentrale Verwaltung aller Geräte sind inbegriffen.
Die Lösung kann auch als Notfall-Hilfssystem dienen: Mit der Gebäudealarmanlage verbunden, zeigt sie automatisch Evakuierungspläne auf den Bildschirmen an. Künftig soll sie auch mit Sensoren und physischen Bedienelementen interagieren können.
Kaptive wird in Form von Jahreslizenzen pro verbundenem Bildschirm und dem Kauf der Box angeboten, ergänzt durch Dienstleistungen für die Erstellung von Inhalten und Support.
Kaptive richtet sich an Museen, Schulen, Geschäfte und Restaurants und will den Besucherinnen und Besuchern ein immersives Erlebnis bieten und gleichzeitig die Wartung für die Administratoren vereinfachen. Nach ersten Einsätzen im Kaeserberg und an der OS des Glanebezirks will das Unternehmen bis Ende 2026 500 Bildschirme ausstatten. Mit der Unterstützung von Fri Up möchte das Start-up seine kommerzielle Entwicklung strukturieren, sein Partnernetz ausbauen und neue Kunden gewinnen. Die in der Schweiz entwickelte und gehostete Lösung soll einfach, robust und skalierbar sein.