Info Patronale · No. 337 · April 2026

TABuild: showcasing construction, driving business

TABuild is a business project developing digital solutions dedicated to showcasing construction, combining architecture, engineering and real estate. The aim is to produce structured, readable content that can be used directly for communication, marketing and development, turning the reality on the ground into a lever for visibility and business. By combining editorial standards, digital tools and AI, TABuild makes the value of construction visible and usable. Interview with Anne-Claire Sauvajon, founder of TABuild.

English version

TABuild: showcasing construction, driving business

What led you to create TABuild?

Construction and real estate generate a huge amount of value – technical, human, economic – but it remains hard to show and exploit. Much of the potential for visibility and business goes unused. TABuild was born of a desire to better showcase what is being built and turn it into a concrete lever for development.

Can you explain your solution in a few words?

TABuild develops digital solutions to showcase construction and real estate. The starting point is real estate: enabling developers and agencies to sell faster and better, while strengthening their image to win new mandates. Presentation becomes a strategic lever. This also meets the expectations of buyers, who want to understand properties better. It is our flagship project today. At the same time, we are developing tailor-made solutions for construction players, to showcase building sites and turn them into communication and development tools.

Who are your customers and priority markets?

TABuild is aimed at property developers and agencies. We also work with architects and construction companies looking to structure their communication and turn their projects – especially building sites – into levers for development. The aim is to make the value created visible and commercially useful.

How is your positioning different?

TABuild starts from reality – from the field – where value is created. The approach puts people back at the centre, showcasing players and decisions rather than standardised communication. This reality is translated into actionable digital solutions, designed to produce visible, measurable results.

Why is now the right time to launch TABuild?

The sector represents nearly CHF 70 billion of investment in Switzerland and employs around 8% of the working population. In the canton of Fribourg, projects such as Rolex in Bulle, Bluefactory and the Parc du Chocolat illustrate this dynamism. Expectations are changing: projects need to be better understood and showcased. At the same time, the rise of AI makes it possible to produce more efficient, impactful solutions. Needs and technologies are now aligned.

What are the next steps?

I am currently in the launch phase. The next steps are to work with players in the sector to roll out the first solutions, refine how they are used and validate their impact. At the same time, the aim is to structure the digital ecosystem.

To conclude, what is your ambition?

To change the way construction and real estate are showcased. To make what is built more readable, understandable and useful, with solutions that address the challenges of visibility and development.

Deutsche Fassung

TABuild: Das Bauwesen aufwerten, das Geschäft ankurbeln

TABuild ist ein Unternehmensprojekt, das digitale Lösungen zur Aufwertung des Bauwesens entwickelt und dabei Architektur, Technik und Immobilien miteinander verbindet. Ziel ist es, strukturierte, leicht verständliche und direkt nutzbare Inhalte für Kommunikation, Vermarktung und Entwicklung zu erstellen, um die Realität vor Ort in einen Hebel für Sichtbarkeit und Geschäftsmöglichkeiten zu verwandeln. Durch die Kombination von redaktionellen Ansprüchen, digitalen Tools und KI macht TABuild den Wert des Bauwesens sichtbar und nutzbar. Interview mit Anne-Claire Sauvajon, Gründerin des TABuild.

Was war der Anstoss für die Gründung von TABuild?

Das Bauwesen und die Immobilienbranche schaffen enormen Wert – technisch, menschlich, wirtschaftlich –, doch dieser lässt sich nur schwer aufzeigen und nutzen. Ein grosser Teil des Potenzials für Sichtbarkeit und Geschäft bleibt ungenutzt. TABuild entstand aus dem Wunsch heraus, das, was gebaut wird, besser zur Geltung zu bringen und es in einen konkreten Hebel für die Entwicklung zu verwandeln.

Können Sie uns Ihre Lösung in wenigen Worten erklären?

TABuild entwickelt digitale Lösungen zur Aufwertung des Bauwesens und der Immobilienbranche. Ausgangspunkt ist der Immobilienbereich: Wir ermöglichen es Bauträgern und Maklern, schneller und besser zu verkaufen und gleichzeitig ihr Image zu stärken, um neue Aufträge zu gewinnen. Die Präsentation wird zu einem strategischen Hebel. Dies entspricht auch den Erwartungen der Käufer, die die Immobilien besser verstehen möchten. Das ist heute unser Vorzeigeprojekt. Parallel dazu entwickeln wir massgeschneiderte Lösungen für Akteure der Baubranche, um Baustellen aufzuwerten und sie zu Kommunikations- und Entwicklungsinstrumenten zu machen.

Wer sind Ihre Kunden und Ihre vorrangigen Märkte?

TABuild richtet sich an Bauträger und Immobilienagenturen. Wir arbeiten auch mit Architekten und Bauunternehmen zusammen, die ihre Kommunikation strukturieren und ihre Projekte – insbesondere Baustellen – in Entwicklungshebel verwandeln möchten. Das Ziel ist es, den geschaffenen Wert sichtbar und kommerziell nutzbar zu machen.

Wodurch unterscheidet sich Ihre Positionierung?

TABuild geht von der Realität aus – vom Feld –, dort, wo der Wert geschaffen wird. Der Ansatz stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und wertet Akteure und Entscheidungen auf, anstatt auf standardisierte Kommunikation zu setzen. Diese Realität wird in umsetzbare digitale Lösungen übersetzt, die darauf ausgelegt sind, sichtbare und messbare Ergebnisse zu erzielen.

Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um TABuild zu lancieren?

Die Branche verzeichnet in der Schweiz Investitionen in Höhe von fast 70 Milliarden Franken und beschäftigt rund acht Prozent der Erwerbsbevölkerung. Im Kanton Freiburg verdeutlichen Projekte wie Rolex in Bulle, Bluefactory oder der Parc du Chocolat diese Dynamik. Die Erwartungen ändern sich: Projekte müssen besser verstanden und aufgewertet werden. Gleichzeitig ermöglicht der Aufschwung der KI die Entwicklung effizienterer und wirkungsvollerer Lösungen.

Was sind die nächsten Schritte?

Ich befinde mich derzeit in der Startphase. Die nächsten Schritte bestehen darin, mit Akteuren der Branche zusammenzuarbeiten, um die ersten Lösungen einzuführen, die Anwendungsmöglichkeiten zu verfeinern und ihre Wirkung zu validieren. Gleichzeitig ist es das Ziel, das digitale Ökosystem zu strukturieren.

Abschliessend: Was ist Ihr Ziel?

Die Art und Weise zu verändern, wie das Bauwesen und die Immobilienbranche bewertet werden. Das, was gebaut wird, verständlicher, nachvollziehbarer und nützlicher zu machen – mit Lösungen, die die Herausforderungen der Sichtbarkeit und der Entwicklung integrieren.