Info Patronale · No. 325 · March 2024

Innovation in printing: Droptimize's revolutionary approach

In a world where print precision and quality are paramount, Droptimize stands out with an innovative solution. We spoke to the team behind this promising start-up to understand how they are transforming the industrial printing sector. Start-up Droptimize is revolutionising industrial printing.

English version

How did Droptimize come about?

Raphaël Wenger: I co-founded Droptimize with my partner Florian Bourguet as a spin-off of the iPrint Institute, affiliated with the School of Engineering and Architecture of Fribourg. My partner also works at Polytype, one of Fribourg's leading industrial companies, specialising in printing, which puts us at the heart of a dynamic local digital printing ecosystem. At first, we developed our software in “garage” mode, devoting our evenings and weekends to it and reducing our working hours. Around 2021, we started offering our services, marking the official start of our adventure with Droptimize.

What is the main printing challenge your solution aims to solve?

The main challenge is how faithful the print is to the original image. We want the final result to be as close as possible to what the user expects, mainly in terms of sharpness and contrast. Today, a growing number of companies are interested in more environmentally friendly or functional inks. However, their use remains limited by the difficulty of achieving the desired print quality. Our goal is to make inkjet printing more accessible.

Is your solution unique on the market?

Yes, our approach is based on big data and automated testing, which sets us apart. Unlike our competitors, who focus on visualising ink droplets, we offer a complete solution that automatically applies the parameters to achieve the desired quality without intensive manual intervention. Relying on data makes it possible to converge on a solution robustly. The user still needs to define what they want to test, i.e. which parameters they want to adjust. The tests then run automatically and data visualisation tools make it easy to find the optimal points.

What are the benefits of your solution for users?

Our system saves significant time and resources. By automating the testing and optimisation process, we reduce the need for repeated trial and error. The most interesting thing is the time saved on the process, which can be cut by a factor of 5 to 10. In a world where experts with these skills are very rare and in high demand, particularly in Europe, it is very worthwhile being able to increase their productivity. From a technological point of view, there is also an ecological benefit. No changes to the machine are needed to change the image; everything is digital. Only the amount of ink needed is printed, with no excess thickness or waste. Finally, it is very flexible, so it is generally printed “on demand”, which limits waste.

How does your company work with Fri Up?

We have built strong partnerships with local companies and institutions such as Fri Up, which helped us put together a financing application to PromFR. This enabled us to fund and develop our prototypes. This local collaboration is essential to our development and growth.

What are the next steps for Droptimize?

We are now in the promotion and customer acquisition phase. Our goal for this year is to sell our first machines, marking the start of a new era in industrial printing.

Deutsche Fassung

Innovation im Druck: Der revolutionäre Ansatz von Droptimize

In einer Welt, in der Präzision und Druckqualität von entscheidender Bedeutung sind, zeichnet sich Droptimize durch eine innovative Lösung aus. Wir haben mit dem Team hinter diesem vielversprechenden Start-up gesprochen, um zu verstehen, wie es die Industriedruckbranche verändert. Das Start-up Droptimize revolutioniert den industriellen Drucksektor.

Wie kam es zur Gründung von Droptimize?

Raphaël Wenger: Ich habe Droptimize zusammen mit meinem Partner Florian Bourguet als Spin-off des Iprint-Instituts mitgegründet, das der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg angegliedert ist. Mein Partner arbeitet auch bei Polytype, einem der führenden Industrieunternehmen in Freiburg, das sich auf das Drucken spezialisiert hat, was uns in das Zentrum eines dynamischen lokalen Ökosystems für den Digitaldruck bringt. Anfangs entwickelten wir unsere Software im « Garagenmodus », indem wir unsere Abende und Wochenenden damit verbrachten und unser Arbeitspensum reduzierten. Um 2021 begannen wir, unsere Dienstleistungen anzubieten, was den offiziellen Beginn unseres Abenteuers mit Droptimize markierte.

Was ist die grösste Herausforderung im Druckgewerbe, die Ihre Lösung zu meistern versucht?

Die grösste Herausforderung besteht darin, dass der Druck dem Originalbild treu bleibt. Wir möchten, dass das Endergebnis so nah wie möglich an das herankommt, was der Benutzer erwartet, hauptsächlich in Bezug auf Schärfe und Kontrast. Heutzutage interessieren sich immer mehr Unternehmen für umweltfreundlichere oder funktionellere Tinten. Ihr Einsatz bleibt jedoch durch die Schwierigkeit, die gewünschte Druckqualität zu erreichen, begrenzt. Unser Ziel ist es, den Tintenstrahldruck erschwinglicher zu machen.

Ist Ihre Lösung einzigartig auf dem Markt?

Ja, unser Ansatz basiert auf Big Data und automatisierten Tests, was uns auszeichnet. Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern, die sich auf die Visualisierung von Tintentropfen konzentrieren, bieten wir eine umfassende Lösung, die automatisch Parameter anwendet, um die gewünschte Qualität ohne intensives manuelles Eingreifen zu erreichen. Die Tatsache, dass wir uns auf Daten stützen, ermöglicht es, auf robuste Weise zu einer Lösung zu konvergieren. Dies erfordert noch, dass der Nutzer definiert, was er testen möchte, also auf welche Parameter er spielen möchte. Dann laufen die Tests automatisch ab und mithilfe von Datenvisualisierungstools lassen sich die optimalen Punkte leicht finden.

Welche Vorteile hat Ihre Lösung für die Nutzer?

Unser System ermöglicht eine erhebliche Einsparung von Zeit und Ressourcen. Durch die Automatisierung des Test- und Optimierungsprozesses reduzieren wir den Bedarf an mehrfachem Trial and Error. Am interessantesten ist die Zeitersparnis, die für den Prozess benötigt wird und die wir um den Faktor 5 bis 10 senken können. In einer Welt, in der Experten mit diesen Fähigkeiten sehr rar und gefragt sind, insbesondere in Europa, ist es sehr interessant, deren Produktivität zu steigern. Darüber hinaus ist das Interesse aus technologischer Sicht auch ökologisch. Tatsächlich ist keine Änderung der Maschine erforderlich, um das Bild zu wechseln, alles ist digital. Dann wird nur die benötigte Menge an Tinte gedruckt, es gibt keine Überstände oder Verluste. Und schliesslich ist es sehr flexibel, so dass in der Regel « auf Abruf » gedruckt wird, was die Verschwendung einschränkt.

Wie arbeitet Ihr Unternehmen mit Fri Up zusammen?

Wir haben starke Partnerschaften mit lokalen Unternehmen und Institutionen wie Fri Up aufgebaut, die uns bei der Erstellung eines Finanzierungspakets für die PromFR geholfen haben. Dadurch konnten wir unsere Prototypen finanzieren und entwickeln. Diese lokale Zusammenarbeit ist für unsere Entwicklung und unser Wachstum von entscheidender Bedeutung.

Was sind die nächsten Schritte für Droptimize?

Wir befinden uns jetzt in der Werbe- und Kundenakquisitionsphase. Unser Ziel für dieses Jahr ist es, unsere ersten Maschinen zu verkaufen und damit den Beginn einer neuen Ära im industriellen Druck zu markieren.