Nach dem starken Aufschung der letzten Jahre hat sich die Dynamik des Freiburger Unternehmertums auf hohem Niveau stabilisiert. Diese erfreuliche Bilanz wurde während der Generalversammlung 2020 von Fri Up gezogen, welche aufgrund der Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus zum ersten Mal virtuell durchgeführt wurde.

Mit 268 neuen Beratungsanfragen, 63 vereinfachten Unternehmensgründungen und 19 begleiteten Start-Ups bestätigt die Jahresbilanz 2019 von Fri Up, dass sich sowohl die Aktivitäten des Vereins sowie auch die Attraktivität von Unternehmertum im Kanton Freiburg nach jahrelangem Anstieg auf hohem Niveau stabilisiert. Im ersten Quartal 2020 gingen die Aktivitäten von Fri Up auf hohem Niveau weiter. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. März wurden drei neue Start-Ups ins Begleitungsprogramm integriert und 92 Personen hatten ein erstes Beratungsgespräch.

Im Rahmen seiner virtuellen Generalversammlung hat Fri Up auch die Massnahmen vorgestellt, die seit dem Anfang der Corona-Pandemie ergriffen wurden, um Freiburger Unternehmerinnen und Unternehmer während dieser schwierigen Zeit beizustehen. Die Coaches blieben dank Videokonferenzen täglich für begleitete Start-Ups verfügbar. Weiter haben sie proaktiv alle Start-Ups kontaktiert, die früher begleitet wurden, sowie alle Projektträgerinnen und Projektträger, die in den letzten beiden Jahren ein Beratungsgespräch hatten, um ihnen Hilfe und Ratschläge anzubieten. Gleichzeitig hat Fri Up einen Support Kit lanciert, welcher alle aktuellen Informationen bezüglich finanzieller Unterstützung von Bund und Kantone für Unternehmen beinhaltet. Fri Up wurde zudem damit beauftragt, Gesuche von Start-Ups für verbürgte Kredite zu analysieren.

Schliesslich wurden anlässlich der Generalversammlung auch drei neue Mitglieder des Fri Up-Komitees begrüsst: Frau Katharina Fromm, Vizerektorin der Universität Freiburg, Herr Jerry Krattiger, Direktor der Wirtschaftsförderung, und Herr Gilles Tacchini, Leiter für strategische Projekte der Groupe E.

Foto: Stemutz