Ein System gegen Hauseinbrüche namens Kevin, ein intelligentes Kästchen gegen Energieverschwendung in Immobilien und ein neuartiger, personalisierter 
Baumpflanzservice – dies sind die innovativen Projekte der Freiburger Start-Ups Mitipi, yord und Almighty Tree, welche wir ab sofort begleiten dürfen!

Mitipi: Kevin allein zuhause kämpft gegen Einbrecher. Das Team von Mitipi hat sich für den Namen seines neuartigen Systems gegen Hauseinbrüche von einem Kultfilm inspirieren lassen. «Kevin» ist eine kleine, smarte Box in Grösse eines Bluetooth-Lautsprechers, die glaubwürdig eine menschliche Gegenwart in einer leeren Wohnung vortäuschen kann. Die Box erzeugt Licht- und Schattenprojektionen und spielt personalisierte Menschengeräusche ab. Ziel ist, Einbrecher zu entmutigen, bevor sie zur Tat schreiten. Fri Up wird Mitipi unter anderem in den Bereichen Marktzugang, Marketing und Verkauf unterstützen.

www.mitipi.com

yord: Das von vier Ingenieuren der HTA-Freiburg gegründete Start-Up bietet eine innovative Lösung gegen die Energieverschwendung von Schweizer Immobilien. Ein Kästchen namens „yox“ kann dank künstlicher Intelligenz selbstständig die Heizung, Klimatisierung und Lüftung von privaten oder öffentlichen Gebäuden auf optimale Weise regulieren. Der von yord entwickelte Algorithmus verbindet dafür interne Gebäudemessungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2) mit externen Faktoren wie Wetterprognosen. Ab dem ersten Tag seiner Installation «versteht» das yox-Kästchen das thermische Verhalten des Gebäudes und ermöglicht es, Energieersparnisse von bis zu 30 Prozent zu erreichen. Fri Up wird yord unter anderem im Marketing und Fundraising unterstützen.

www.yord.ch

Almighty Tree: Unter dem Klimawandel leiden auch die Schweizer Wälder. Um das Ökosystem zu fördern, hat Gilles Suard, ehemaliger Student der Freiburger Hochschule für Wirtschaft, zusammen mit seiner Schwester Aline Almighty Tree gegründet. Das Start-Up bietet Privatpersonen sowie Unternehmen einen personalisierten Baumpflanzservice an. Es hat ebenfalls einen „Tree Tracker“ entwickelt, dank welchem die Baumpflanzer/-innen den genauen Standort ihres Baumes sowie dessen Merkmale ermitteln können. Mit über 7’000 gepflanzten Bäumen, 600 Teilnehmer/-innen und 60 Partnern ist Almighty Tree bereits sehr erfolgreich. Fri Up wird dieses Projekt unter anderem bei der Erlangung von Marktanteilen und der internen Organisation unterstützen.

www.almightytree.ch

Wir haben das Vergnügen, Pauline Musy als neue Business Coachin im Fri Up-Team zu begrüssen!

Erfahrene Unternehmerin, Pauline hat 2013  Trip-it-up Sàrl (Gestalltung von personalisierten Reisen) gegründet sowie deren Schwestergesellschaften Van-it-up (Vermietung von ausgestatteten Vans), Advise-you-Up (Beratung im Management und HR für KMUs) und SuissePiste (Gestalltung von Überraschungsausflüge in der Schweiz).

Vor ihrer Entscheidung, sich unabhängig zu machen, hat Pauline mehrere Jahre für Nestlé gearbeitet. Sie ist eine erfahrene Managerin und in folgenden Bereichen Expertin: Supply Chain, Lean Management, Operations, HR und Projektmanagement.

Wir freuen uns, zusammen die Unternehmensgründung im Kanton Freiburg zu unterstützen.

Seit vier Jahren wächst der Unternehmergeist im Kanton Freiburg. 2020 erlebte Fri Up ein Rekordjahr, und die Chancen stehen gut, dass es dieses Jahr einen neuen Rekord gibt. Diese erfreuliche Feststellung machte der Verein anlässlich der virtuellen Generalversammlung 2021.

Bis Ende Mai 2021 hat das Fri Up-Team 206 Beratungsanfragen beantwortet. Das entspricht einer Steigerung von 56% gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr. Nach fünf Monaten hat Fri Up zudem bereits mehr Personen unterstützt als im ganzen Jahr 2017. Diese erfreuliche Feststellung, welche vom Fri Up-Präsidenten Pierre Esseiva anlässlich der virtuellen Generalversammlung 2021 bekanntgegeben wurde, bestätigt den Aufschwung des Freiburger Unternehmertums.

Des Weiteren wurden seit dem 1. Januar 2021 vier neue Start-Ups ins Begleitungsprogram von Fri Up aufgenommen: Neuria, Vixelia, Lowimpact food et D4P. Dazu kommen 10 innovative Studentenprojekte, welche im Rahmen des «Student Venture Program» unterstützt werden, das in Zusammenarbeit mit der HES-SO Freiburg angeboten wird.

Im Rahmen der Generalversammlung 2021 wurde auch ein neues Mitglied im Fri Up-Vorstand begrüsst: Herr Jacques Genoud, Direktor der HES-SO Freiburg, ersetzt Herrn Jacques Bersier, der nach 32 Jahren im Fri Up-Komitee sein Mandat niedergelegt hat. Welche wichtige Rolle Herr Bersier bei der Gründung von Fri Up 1989 gespielt hat, zeigt dieses Video.

Fri Up und die Fachstelle für nachhaltige Entwicklung des Kantons Freiburg starten eine Kampagne um Freiburger Unternehmen für das Anliegen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Um die Wirtschaft zu inspirieren, den Weg der Nachhaltigkeit zu wählen, stellen Fri Up und der Staat Freiburg beispielhafte Freiburger Start-Ups ins Rampenlich, die sich für ein nachhaltiges Geschäftsmodell entschieden haben.

Im ersten Video können Sie Okapaï entdecken, das essbare, kompostierbare und wiederverwendbare Strohhalme herstellt.

Der Staat Freiburg hat ebenfalls eine neue Internetseite lanciert, auf welcher Unternehmen kostenlose Werkzeuge finden, die den Übergang zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell erleichtern:  https://www.fr.ch/de/arbeit-und-unternehmen/unternehmen/nachhaltige-unternehmen-wo-soll-man-anfangen

Fri Up hat 2020 mehr Personen unterstützt, die das eigene Unternehmen lancieren wollten, als je zuvor. Dieses Rekordjahr zeigt, dass Freiburginnen und Freiburger im schwierigen Kontext der Covid-19-Pandemie besonders anpassungsfähig waren.

2020 hat das Team von Fri Up 328 neue Beratungsanfragen von Freiburgerinnen und Freiburgern behandelt, die das eigene Unternehmen gründen wollten. Dies ist ein neuer Rekord. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren 268 Anfragen behandelt worden und 2018, im bisherigen Rekordjahr, 310. Weiter wurden 9 innovative Start-Ups neu ins Begleitungsprogramm von Fri Up integriert.

Die 328 Projekte, welche 2020 analysiert wurden, waren sehr unterschiedlicher Natur. Dennoch kann die Mehrheit einem der folgenden Tätigkeitsbereiche zugeordnet werden: lokale Produkte, Geschäfte und Dienstleistungen, Informatikdienste sowie Kommunikations- und Informationsdienste. Diese Verteilung scheint dem Trend zu folgen, dass die Freiburger Bevölkerung gewillt ist, lokal zu konsumieren und auf Digitalisierung zu setzen. Eine weitere interessante Feststellung ist, dass Unternehmertum bei den Studierenden der Freiburger Hochschulen und der Universität immer beliebter wird.

2020, ein Rekordjahr: Dieses Resultat wird dadurch begünstigt, dass der Kanton Freiburg seit einigen Jahren gezielt auf Unternehmertum setzt und seine Unterstützungsmassnahmen so ausrichtet, dass Neuunternehmer/-innen auch in einem wirtschaftlich schwierigen Kontext die nötige Hilfe erhalten, um erfolgreich durchzustarten zu können. Der Lockdown im letzten Frühling hat viele Freiburgerinnen und Freiburger angespornt, neue Wege zu gehen. Sie haben die Zeit genutzt, um Geschäftsideen, welche sie im Hinterkopf hatten, zu konkretisieren und die Gründung der eigenen Firma ernsthaft in Betracht zu ziehen.