Wir haben das Vergnügen, Pauline Musy als neue Business Coachin im Fri Up-Team zu begrüssen!

Erfahrene Unternehmerin, Pauline hat 2013  Trip-it-up Sàrl (Gestalltung von personalisierten Reisen) gegründet sowie deren Schwestergesellschaften Van-it-up (Vermietung von ausgestatteten Vans), Advise-you-Up (Beratung im Management und HR für KMUs) und SuissePiste (Gestalltung von Überraschungsausflüge in der Schweiz).

Vor ihrer Entscheidung, sich unabhängig zu machen, hat Pauline mehrere Jahre für Nestlé gearbeitet. Sie ist eine erfahrene Managerin und in folgenden Bereichen Expertin: Supply Chain, Lean Management, Operations, HR und Projektmanagement.

Wir freuen uns, zusammen die Unternehmensgründung im Kanton Freiburg zu unterstützen.

Seit vier Jahren wächst der Unternehmergeist im Kanton Freiburg. 2020 erlebte Fri Up ein Rekordjahr, und die Chancen stehen gut, dass es dieses Jahr einen neuen Rekord gibt. Diese erfreuliche Feststellung machte der Verein anlässlich der virtuellen Generalversammlung 2021.

Bis Ende Mai 2021 hat das Fri Up-Team 206 Beratungsanfragen beantwortet. Das entspricht einer Steigerung von 56% gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr. Nach fünf Monaten hat Fri Up zudem bereits mehr Personen unterstützt als im ganzen Jahr 2017. Diese erfreuliche Feststellung, welche vom Fri Up-Präsidenten Pierre Esseiva anlässlich der virtuellen Generalversammlung 2021 bekanntgegeben wurde, bestätigt den Aufschwung des Freiburger Unternehmertums.

Des Weiteren wurden seit dem 1. Januar 2021 vier neue Start-Ups ins Begleitungsprogram von Fri Up aufgenommen: Neuria, Vixelia, Lowimpact food et D4P. Dazu kommen 10 innovative Studentenprojekte, welche im Rahmen des «Student Venture Program» unterstützt werden, das in Zusammenarbeit mit der HES-SO Freiburg angeboten wird.

Im Rahmen der Generalversammlung 2021 wurde auch ein neues Mitglied im Fri Up-Vorstand begrüsst: Herr Jacques Genoud, Direktor der HES-SO Freiburg, ersetzt Herrn Jacques Bersier, der nach 32 Jahren im Fri Up-Komitee sein Mandat niedergelegt hat. Welche wichtige Rolle Herr Bersier bei der Gründung von Fri Up 1989 gespielt hat, zeigt dieses Video.

Fri Up und die Fachstelle für nachhaltige Entwicklung des Kantons Freiburg starten eine Kampagne um Freiburger Unternehmen für das Anliegen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Um die Wirtschaft zu inspirieren, den Weg der Nachhaltigkeit zu wählen, stellen Fri Up und der Staat Freiburg beispielhafte Freiburger Start-Ups ins Rampenlich, die sich für ein nachhaltiges Geschäftsmodell entschieden haben.

Im ersten Video können Sie Okapaï entdecken, das essbare, kompostierbare und wiederverwendbare Strohhalme herstellt.

Der Staat Freiburg hat ebenfalls eine neue Internetseite lanciert, auf welcher Unternehmen kostenlose Werkzeuge finden, die den Übergang zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell erleichtern:  https://www.fr.ch/de/arbeit-und-unternehmen/unternehmen/nachhaltige-unternehmen-wo-soll-man-anfangen

Ein neuartiges Proteinpulver aus Insekten und eine App, welche Therapietreue bei Patienten fördert: Dies sind die Projekte der Freiburger Start-Ups Lowimpact Food und D4P, die im Begleitungsprogram von Fri Up aufgenommen wurden.  

Lowimpact food : Wie wird sich die Menschheit 2050 angesichts der wachsenden Bevölkerung und schwindender Ressourcen ernähren? Die Antwort von Lowimpact food lautet: mit Insekten. Sie sind eine hervorragende Proteinquelle, deren Herstellung viel weniger CO2 verursacht als traditionelle Tierzucht. Einziges Problem: Auf dem Teller sehen Heugümperli und weitere Insekten für viele Personen ziemlich unappetitlich aus. Darum hat das Start-Up eine innovative Methode entwickelt, um den sensibelsten Mägen den Übergang so schmackhaft wie möglich zu machen. Auf dem Campus AgriCo in St-Aubin züchtet sein Team Mehlwürmer, die mit Treber aus Brauereien und von Fruchtsaftherstellern gefüttert werden. Die kleinen Insekten werden danach zu Proteinpuder verarbeitet, das verschiedensten Nahrungsmitteln zugefügt werden kann, wie zum Beispiel Teig- oder Backwaren. Den nachhaltigen Ansatz von Lowimpact food begleitet Fri Up unter anderem beim Fundraising, bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und beim Technologietransfer.

www.lowimpactfood.ch

D4P : In der Schweiz nimmt fast jede zweite chronisch erkrankte Person ihre Medikamente inkorrekt ein. Egal ob diese vergessen oder falsch dosiert wurden, die fehlende Therapietreue kostet das Gesundheitswesen jährlich mehr als 30 Milliarden Franken. Als Antwort auf diese Problematik hat das Start-Up D4P – Dose For Patient eine digitale Lösung entwickelt, mit welcher Medikamente von ihrer Bestellung bis zur Einnahme durch den Patienten verfolgt werden können. Dank einer von D4P entwickelten App können Apotheker/-innen jedes Medikament bei der Vorbereitung der Medikamentendosierer einzeln einscannen und im System erfassen. Die Patienten benutzen die gleiche App und erhalten eine Erinnerung, wann sie wie viele Medikamente einnehmen. Zudem bestätigen sie die Einnahme. Falls die erkrankte Person nicht mehr selbstständig ist, können Angehörige oder Pflegepersonal die App an ihrer Stelle benutzen. Die App von D4P öffnet auch einen neuen, direkten Kommunikationskanal zwischen Apothekerinnen und Patienten: Dank einem Chat-Bot können allfällige Fragen schnell beantwortet werden. Das Team von Fri Up ist von dieser Innovation überzeugt und wird D4P in der Validierung des Geschäftsmodells, im Fundraising und in der Kontaktaufnahme mit Kunden und Instanzen des Freiburger Gesundheitswesens unterstützen.

www.d4p-pharma.ch

Schlechte Ernährungsgewohnheiten dank einem Videospiel dauerhaft ändern – das bietet das Freiburger Start-Up Neuria, das von Fri Up begleitet wird. Dieses Spin-Off der Universität Freiburg hat eine innovative, digitale Therapie entwickelt, um übergewichtige Personen zu unterstützen.

Als Kulisse dient ein typisches amerikanisches Restaurant. Im Videospiel „The Diner“ ziehen verschiedene Nahrungsmittel über den Bildschirm. Der Spieler darf nur die Gesunden auswählen. Jeder Fehler verringert seinen Lebensbalken. Bei einer richtigen Auswahl wird er mit zusätzlichen Ressourcen belohnt, mit welchen er Bonuspunkte ergattern kann, und der Schwierigkeitsgrad steigt.

„The Diner“ ist mehr als nur ein Spiel. Es ist eine digitale Therapie, die von einem interdisziplinären Team bestehend aus Neurologie-Experten der Universität Freiburg und Videospiel-Entwicklern konzipiert wurde. Das Gehirn wird darauf trainiert, den Konsum ungesunder Nahrungsmittel dauerhaft aufzugeben. In der Schweiz, wo fast jede zweite Person übergewichtig ist, stellt dies ein echtes Bedürfnis dar.

Neuria setzt auf einen patentierten Wirkungsmechanismus, der nach und nach das Belohnungssystem im Gehirn verändert. Jedes Mal, wenn der Spieler ein ungesundes Lebensmittel in „The Diner“ bewusst nicht auswählt, verliert dieses Essen auch im wirklichen Leben an Reiz. Wenn der Spieler keine Lust mehr darauf verspürt, ist es für ihn nicht schwierig, darauf zu verzichten. Somit beseitigt Neuria eine grosse Hürde bei herkömmlichen Diäten, nämlich die Disziplin, welche die häufigste Ursache für ein Scheitern ist.

Das Videospiel „The Diner“ kann auf Tablets und Smartphones gespielt werden. Es ist für Gesundheitsinstitutionen verfügbar, die das Spiel als neuartige Form von Therapie anbieten möchten. In Zukunft möchte Neuria weitere Videospiele zur Behandlung von exzessivem Alkoholkonsum und Nikotinsucht entwickeln. Das Freiburger Start-Up wird von Fri Up in den Bereichen Marktentwicklung, Marketingstrategie und Betriebsorganisation.

www.neuria.ch

Fri Up hat 2020 mehr Personen unterstützt, die das eigene Unternehmen lancieren wollten, als je zuvor. Dieses Rekordjahr zeigt, dass Freiburginnen und Freiburger im schwierigen Kontext der Covid-19-Pandemie besonders anpassungsfähig waren.

2020 hat das Team von Fri Up 328 neue Beratungsanfragen von Freiburgerinnen und Freiburgern behandelt, die das eigene Unternehmen gründen wollten. Dies ist ein neuer Rekord. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren 268 Anfragen behandelt worden und 2018, im bisherigen Rekordjahr, 310. Weiter wurden 9 innovative Start-Ups neu ins Begleitungsprogramm von Fri Up integriert.

Die 328 Projekte, welche 2020 analysiert wurden, waren sehr unterschiedlicher Natur. Dennoch kann die Mehrheit einem der folgenden Tätigkeitsbereiche zugeordnet werden: lokale Produkte, Geschäfte und Dienstleistungen, Informatikdienste sowie Kommunikations- und Informationsdienste. Diese Verteilung scheint dem Trend zu folgen, dass die Freiburger Bevölkerung gewillt ist, lokal zu konsumieren und auf Digitalisierung zu setzen. Eine weitere interessante Feststellung ist, dass Unternehmertum bei den Studierenden der Freiburger Hochschulen und der Universität immer beliebter wird.

2020, ein Rekordjahr: Dieses Resultat wird dadurch begünstigt, dass der Kanton Freiburg seit einigen Jahren gezielt auf Unternehmertum setzt und seine Unterstützungsmassnahmen so ausrichtet, dass Neuunternehmer/-innen auch in einem wirtschaftlich schwierigen Kontext die nötige Hilfe erhalten, um erfolgreich durchzustarten zu können. Der Lockdown im letzten Frühling hat viele Freiburgerinnen und Freiburger angespornt, neue Wege zu gehen. Sie haben die Zeit genutzt, um Geschäftsideen, welche sie im Hinterkopf hatten, zu konkretisieren und die Gründung der eigenen Firma ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Umweltfreundlicher Zimmerservice in Hotels, natürliche Strohhalme und Digitalisierung der allgemeinen Luftfahrt – das sind die Projekte der Freiburger Start-Ups Simon & Josef, Okapaï und plan.aero, welche wir seit November begleiten.

Simon & Josef: Das Badetuch an die Wand hängen, wenn es weiter benutzt wird oder es auf den Boden legen, wenn es ausgewechselt werden soll – diese Auswahl wird heutzutage in den meisten Hotels angeboten. Ein System, das in den Augen des Sensler Start-Up Simon & Josef wenig effizient ist, um die Umwelt zu schützen. Sein Team hat eine modernere und vielseitigere Alternative in Form eines simplen QR-Codes entwickelt. Der Hotelgast kann ihn zu einer beliebigen Zeit scannen und die Rezeption informieren, ob er Room Service benötigt und wenn ja, in welcher Form. Er kann zum Beispiel nur das Bett machen oder die Kosmetikprodukte ersetzen lassen. Simon & Josef wird von der Stiftung Seed Capital Freiburg finanziell unterstützt. Fri Up hilft seinem Team zusätzlich in den Bereichen Marketing und Kundenakquisition.

www. simonandjosef.com

Okapaï: Rund eine Milliarde Strohhalme enden jeden Tag in den Ozeanen dieser Welt. Die EU wird ab 2021 sämtliche Einwegprodukte aus Plastik verbieten. In der Schweiz ist noch kein entsprechendes Gesetz in Sicht. Trotzdem bietet das Freiburger Start-Up Okapaï jetzt schon eine innovative, umweltfreundliche Alternative zu Plastikstrohhalmen an, nämlich Strohhalme aus Stroh. Diese werden aus biologischem Roggen hergestellt. Sie sind natürlich, biologisch abbaubar und kompostierbar. Okapaï, das von ehemaligen Studenten/-innen der Hochschule für Wirtschaft Freiburg gegründet wurde, kann auf die Unterstützung von Fri Up zählen, um das Schweizer Gastgewerbe zu erobern, in welchem jedes Jahr 600 Millionen Strohhalme verbraucht werden.

www.okapai.ch

plan.aero: Die allgemeine Luftfahrt, welche die zivile Luftfahrt mit Ausnahme des Linien- und Charterverkehrs bezeichnet, liegt im Bereich der Digitalisierung im Rückstand. Die Registrierung von Flugzeugen geschieht in der Regel schriftlich und die Bezahlung von Gebühren erfolgt in bar. Einem Flugplatz bleibt ein Flugzeug bis zur Kontaktaufnahme des Piloten kurz vor der Landung unbekannt. Um das Leben der Piloten und Flugplätze zu vereinfachen, hat das Start-Up plan.aero eine App entwickelt, die alle Prozeduren digitalisiert und zentralisiert. Vom Abflug bis zur Landung muss sich der Pilot nur einmal einloggen, kann alle Gebühren online bezahlen und spart so viel Zeit. Auch plan.aero erhält finanzielle Unterstützung der Stiftung Seed Capital Freiburg. Fri Up wird dem Start-Up helfen, sein App weiterzuentwickeln.

www.plan.aero

Während des Studiums sein eigenes Unternehmen gründen? Bis jetzt denken nur 2,3% der Freiburger Studierenden daran. Deswegen starten die HES-SO Freiburg und Fri Up gemeinsam das Student Venture Program, ein personalisiertes Begleitungsprogramm, welches Studierenden der Freiburger Hochschulen bei ihren Projekten begleitet und unterstützt. 

Mit Beginn des Studienjahres 2020/2021 bietet das Student Venture Program Studierenden der Freiburger Fachhochschulen massgeschneiderte Unterstützung in allen Phasen der Projektentwicklung. Es wird ihnen beispielsweise Fachberatung in Bereichen wie Unternehmensführung, Technik, soziale Arbeit und Gesundheitswesen angeboten, sowie Hilfe bei der Suche nach Finanzierungen und beim Teamaufbau. Dozenten aller Freiburger Fachhochschulen und Vertreter von Fri Up betreuen das Programm. Das Student Venture Program wird bestimmte Aktivitäten gemeinsam mit dem Innovation Lab und dem Innovation Club umsetzen.

Sie sind Student/-in und möchten Ihre eigenes Unternehmen gründen? Schicken Sie uns eine kleine Beschreibung Ihres Projektes!

Regionale Dienstleistungen und Produkte fördern, indem das Angebot kleiner Freiburger Geschäfte digitalisiert wird: Dieses Ziel verfolgt das Freiburger Start-Up Local Impact, das seit September von Fri Up begleitet wird. Im Sommer hat Local Impact die Online-Plattform Kariyon lanciert, welche das Angebot von über 1’600 Geschäften sammelt.

Noch nie war der Wille, lokal zu konsumieren, so gross wie in den schwierigen Zeiten des Coronavirus. Im Kanton Freiburg ist eine grosse Anzahl kleiner Geschäfte und Unternehmen angesiedelt, welche von dieser wachsenden Nachfrage profitieren könnten. Dafür müssen sie aber sichtbar sein. Nicht alle haben eine Webseite, noch weniger verfügen über Online-Verkaufskanäle. Local Impact will das Angebot besser zugänglich machen. Das sechsköpfige Team hat es sich zum Ziel gesetzt, für Freiburger Geschäfte und Kleinunternehmen ein grosses, digitales Schaufenster anzubieten.

Im Juli 2020 hat Local Impact sein erstes Produkt lanciert: die Online-Plattform Kariyon. Der Besucher kann dort Gutscheine kaufen, welche er bei zahlreichen Freiburger Kleinunternehmen einlösen kann. Die Plattform wird regelmässig erneuert, um den Bedürfnissen der Käufer und Anbieter zu entsprechen. Kariyon wird vom Staat Freiburg unterstützt und hat bereits einen Umsatz von 14 Millionen Franken erzielt.

Nach diesem ersten Erfolg möchte Local Impact sein Angebot vergrössern und zu einer lokalen, einfach benutzbaren und günstigen Alternative zu grossen Online-Shops werden. Sein Team bietet auch Hilfe für Kleinunternehmen an, die ihr Angebot digitalisieren möchten. Fri Up ist vom Potenzial von Local Impact überzeugt und wird dieses Start-Up unter anderem in der Entwicklung seiner neuen Produkte unterstützen.

Unser Team bewegt sich wieder  in Richtung der Freiburger Unternehmerinnen und Unternehmer!

Im Einklang mit den aktuellen Corona-Schutzmassnahmen können unsere Coaches wieder ihre üblichen Büros verlassen und sich mehrmals pro Monat in den verschiedenen Coworking-Spaces und Innovationspärken des Kantons einrichten.

Vor Ort stehen wir zu Ihrer Verfügung, um Sie kostenlos zu beraten. Sie können im Voraus einen Termin vereinbaren oder einfach spontan vorbeischauen.

Klicken Sie hier, um zu erfahren, wo und wann Sie uns in Zukunft treffen können.